Stand-by aus!

Ob Rechner, Fernseher, DVD-Player oder Stereoanlage. Nur zu gerne lassen wir diese Geräte im Stand-by-Modus an und verbrauchen damit die ganze Zeit weiter Energie. Schalten Sie Ihre Geräte einfach komplett aus oder benutzen Sie eine Steckdosenleiste mit Schalter. So sind die Elektrogeräte komplett ausgeschaltet und ziehen nicht dauerhaft weiter Strom.

Kühl- und Gefrierschrank regelmäßig abtauen!

Wenn in Ihrem Kühl- oder Gefrierschrank eine dicke Eisschicht sitzt, ist es für das Gerät wesentlich schwieriger, den Innenraum auf die eingestellte Temperatur zu kühlen und es verbraucht durch den erhöhten Kraftaufwand mehr Energie. Tauen Sie auch Ihren Energiespar Gefrierschrank also regelmäßig (mindestens einmal im Jahr) ab. Es bietet sich an, dies im Winter zu tun, um Lebensmittel, die nicht auftauen sollen, einfach auf dem Balkon oder im Garten zwischenzulagern. Wenn Sie den Abtauprozess beschleunigen wollen, empfiehlt es sich, eine Schüssel mit heißem Wasser ins Gefrierfach zu stellen. Vergessen Sie bitte nicht, Tücher um das Gerät zu verteilen, um das geschmolzene Eis direkt aufzufangen und Wasserschäden zu vermeiden.

Ofen nicht vorheizen!

In Rezepten und auf Verpackungen von Nahrungsmitteln findet man oft die Anweisung, den Backofen vorzuheizen. Dies ist allerdings nur bei wenigen Speisen (wie z.B. Blätterteig oder Biskuit) überhaupt nötig. Die Angabe dient lediglich dazu, die angegebene Backzeit zu vereinheitlichen, da verschiedene Backöfen unterschiedlich schnell aufheizen und die Hersteller von Produkten daher keine standardisierte Zeit angeben könnten. Sie können also ganz einfach Energie sparen, indem Sie das Essen in den ungeheizten Backofen geben. Am Ende können Sie meistens die Restwärme nutzen den Backofen bereits ausschalten. So haben Sie schon wieder Energie gespart. Dies gilt übrigens genauso für die Herdplatten.

Auf die richtige Temperatur kommt es an!

Ein Kühlschrank sollte nicht zu warm sein, denn dann verderben die Lebensmittel zu schnell, aber auch nicht zu kalt, da das zu viel Energie und damit Geld kostet. Um den Kühlschrank optimal einzustellen, empfiehlt es sich ein Kühlschrankthermometer zu benutzen und dann ggf. die Einstellungen des Kühlschranks zu anzupassen sowie regelmäßig zu überprüfen. Im unteren Fach des Kühlschranks ist es am kältesten im oberen am wärmsten – im Schnitt wird etwa eine Temperatur von 5 °C empfohlen.

Licht aus!

Hand aufs Herz, in wie vielen Zimmern brennt häufig noch das Licht, obwohl Sie eigentlich gerade dauerhaft in einem anderen Zimmer sind? Schalten Sie das Licht einfach aus, wenn Sie nicht da sind. Es ist ein Gerücht, dass häufiges An- und Ausschalten der Lampen mehr Energie verbraucht, als wenn Sie das Licht einfach nur dann anmachen, wenn Sie es wirklich benötigen. Es mag sein, dass sich die Stubenfliegen über Festtagsbeleuchtung freuen – Ihre Energiebilanz und Ihr Geldbeutel sind jedoch glücklicher, wenn das Licht nur dann an ist, wenn Sie es wirklich brauchen. Durch unsere Bewegungsmelder schaltet sich das Licht automatisch an und aus.

Ladegeräte aus der Steckdose ziehen!

Das Handy ist geladen, wir ziehen es vom Ladegerät ab und gehen damit weg. Einsam in der Steckdose verbleibt allerdings das Ladegerät und verbraucht damit munter weiter Strom. Um hier Energie zu sparen, genügt ein einziger Handgriff. Ziehen Sie einfach das Ladekabel aus der Steckdose und stecken Sie es nur bei Bedarf wieder ein. Gleiches gilt für viele Geräte, die wir unnütz am Stromnetz lassen. Oftmals können wir gar nicht einschätzen, wie viel Strom hierbei wirklich verschwendet wird. Machen Sie mit einem Energiemessgerät den Test und finden Sie die Energieverschwender in Ihrem Haushalt.

Tür zu und Wärme sichern!

Einen Großteil der Energie verbrauchen wir durch das Beheizen der Wohnung. Um dabei so effizient wie möglich vorzugehen, braucht es nicht viel. Schließen Sie die Türen der Räume, die Sie beheizen, damit die Wärme nicht ungenutzt in den Flur ziehen kann. So werden die Räume zum einen schneller warm und Sie sparen Energie und somit bares Geld, indem Sie die Heizkosten senken. Noch energiesparender sind sie unterwegs, wenn Sie Türen und Fenster abdichten. Die Wärme kann nicht so schnell entweichen und Sie ersparen Sich unangenehme Zugluft.

Herdplatten kurz vor Ende ausstellen!

Auf dem Herd brutzelt es, eine Soße köchelt, die Kartoffeln sind fast fertig und im Ofen wartet der Auflauf eigentlich nur noch darauf rausgeholt zu werden. Das Essen wird in etwa 10 Minuten fertig sein. Nun ist bereits der richtige Zeitpunkt die Platten und den Ofen auszustellen. Die Hitze, die jetzt noch geliefert wird, reicht vollkommen aus, um den letzten Rest des Koch- und Backprozesses zu bewerkstelligen.

Ab in die Ecke mit der Lampe!

Eine Lampe, die in eine Ecke gestellt wird, bringt mehr Helligkeit, da ihr Licht von zwei Wänden reflektiert wird. So haben Sie ganz einfach die Möglichkeit, ihre Lichtquellen im Raum so effektiv wie möglich zu nutzen und damit Energie einzusparen. Kombinieren Sie dies am besten zusätzlich mit einer energiesparenden LED-Lampe.

Wärmedämmung durch Teppiche

Gerade in Räumen, die keine oder nur eine schlechte Bodenisolation haben, zahlt es sich aus, Teppichboden zu verlegen oder auch Teppiche und Läufer auszurollen. Neben dem Gemütlichkeitsfaktor, der dadurch gehoben wird, kann die Wärme eines Raumes dann nämlich eher beibehalten werden und die Heizkosten verringern sich. Um diesen Effekt zu verstärken, können Sie außerdem Türdichtungen verwenden.

Topfdeckel benutzen!

Jedes Töpfchen hat ein Deckelchen – und das sollten Sie auch benutzen. Denn wenn Sie durch den Deckel die Hitze beim Kochen im Topf oder der Pfanne halten, gart das Essen viel schneller, wodurch weniger Energie verbraucht wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie dann auch früher essen können.

Heizung runterschalten!

In Ihrer Wohnung oder auch am Arbeitsplatz sollen Sie sich wohlfühlen und dazu gehört natürlich auch eine angenehme Raumtemperatur. Wenn Sie die Heizung allerdings nur um ein Grad herunter drehen, werden Sie das körperlich vermutlich gar nicht merken. Wo sich dies allerdings bemerkbar machen wird ist auf der Heizkostenabrechnung und somit in Ihrem Geldbeutel. Denn bereits ein Grad weniger macht etwa 5 % der Heizenergie aus. Zum automatischen Herunterschalten der Heizung gibt es unsere elektronischen Heizkörperthermostate.

Möbel nicht vor Heizungen stellen!

Um die Heizungswärme optimal auszunutzen, sollten Sie keine Möbel direkt vor Heizungen platzieren. Gerade Sofas, Kommoden und ähnliche großflächige Möbelstücke, sorgen dafür, dass sich die Wärme direkt hinter Ihnen staut, da die Luft nicht so gut zirkulieren kann. Außerdem können empfindliche Möbel aus empfindlichen Materialien durch die direkte Hitze beschädigt werden. Sollte es sich gar nicht vermeiden lassen, wird empfohlen mindestens einen Abstand von 50 cm zwischen Möbelstück und Heizung zu lassen.